Südafrika/ Namibia Abfallwirtschaft 2022

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Südafrika/Namibia – Geschäftsanbahnungsreise deutscher Unternehmen im Bereich Abfallwirtschaft und Recycling

Das Projekt

Vom 27.02.2023 bis zum 02.03.2023 führt die trAIDe GmbH, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWi), eine Geschäftsanbahnungsreise nach Südafrika und Namibia zum Thema Abfallwirtschaft und Recycling durch. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme. Sie ist Bestandteil der Exportinitiative Umwelttechnologien und wird im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU durchgeführt. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittlere deutsche Unternehmen (KMU). Die trAIDe GmbH arbeitet im Rahmen des Projektes eng mit dem sehr erfahrenen lokalen Partner Africa Business Group (ABG) sowie Fachverbänden und Interessensvereinigungen zusammen.

Südafrika hat ungefähr 60,2 Mio. Einwohner auf einer Fläche von 1.220.000 km². Südafrika ist die zweitgrößte Volkswirtschaft Afrikas, verzeichnete aber mit einem Rückgang von 7% gegenüber dem Vorjahr auf 302,1 Mrd. US$ aufgrund der globalen Corona Pandemie einen signifikanten Einbruch. Für 2021 wird allerdings wieder mit einem Zuwachs von 3,1% gerechnet. Laut des letzten offiziellen Statusbericht („South Africa State of Waste Report 2018“) wird geschätzt, dass – unter Berücksichtigung von Abfallimporten und -exporten – Südafrika im Jahr 2017 etwa 55,2 Mio. Tonnen allgemeine Abfälle bewirtschaftete. Diesen Schätzungen zufolge wurden jedoch im gleichen Jahr nur 34,5% der allgemeinen Abfälle recycelt oder verwertet.

In Namibia leben rund 2,7 Mio. Menschen auf einer Fläche von 824.292 km2. Das BIP von Namibia sank im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls deutlich um 7,2% auf 10,6 Mrd.US$. Für 2021 hingegen wird wieder ein Wachstum von 2,6% prognostiziert. Eine geregelte Abfallentsorgung mit Wertstofftrennung beschränkt sich auf die Städte Windhoek, Walvis Bay und Swakopmund. Die „National Solid Waste Management Strategy“ (NSWMS) von 2018 sieht jedoch eine stufenweise Verbesserung der Standards für die Abfallentsorgung vor, mit Schwerpunkt in den elf namibischen Städten mit mehr als 20.000 Einwohnern.

Produkte „Made in Germany“ genießen grundsätzlich einen exzellenten Ruf und werden in Südafrika und Namibia für ihre hohe Qualität geschätzt. Die Anzahl an Kooperationen mit den beiden Ländern ist zurzeit jedoch noch sehr gering. Auf Grund dessen bieten sich hervorragende Geschäftschancen, denn die Länder entwickeln ein immer größeres Umweltbewusstsein und sehen die Notwendigkeit im Ausbau alternativer Abfalllösungen, was sich auch in der Investitionsbereitschaft der Regierungen zeigt.

Das Programm  

Das BMWi-Markterschließungsprogramm für KMU fördert projektbezogene Maßnahmen besonders für kleine und mittlere Unternehmen. Es dient den teilnehmenden deutschen Unternehmen zur Entwicklung von wertvollen Kooperationsbeziehungen mit ausgewählten lokalen Geschäftspartnern, die im Rahmen der Geschäftsreise persönlich getroffen werden. Gezielt werden individuell vorbereitete Geschäftsgespräche mit potenziellen Geschäftspartnern für B2B-Treffen vermittelt, Besuche bei Referenzprojekten, Unternehmen und Institutionen organisiert sowie allgemeine und branchen- bzw. themenspezifische Informationen durch deutsche und lokale Experten und Multiplikatoren vorgestellt. Unternehmen erhalten dabei bereits im Vorfeld individuelle Unterstützung bei ihrem Markteintritt im Zielland sowie eine branchenspezifische Zielmarktanalyse. Während der Geschäftsreise erhalten sie ebenfalls die Möglichkeit, ihre Produkte vor ausgewählten potenziellen Geschäftspartnern vorzustellen.

Teilnahme

Das Projekt ist Bestandteil des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 500 und 1.000 EUR (netto). Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten tragen die Teilnehmer selbst. Zur Teilnahme berechtigt sind maximal 12 deutsche Unternehmen der Abfallwirtschaft mit Geschäftstätigkeit in Deutschland (vorzugsweise KMU). Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Sichern Sie sich daher jetzt einen der begrenzten Teilnahmeplätze:

Anmeldeverfahren: First come, first serve; KMU’s haben Vorrang

Baris Tasar

Baris Tasar

Geschäftsführender Gesellschafter

+49 (0)221 935 445 10

Baris.Tasar@traide.de

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